Snow Leopard

Geniale Time Machine

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Manchmal hat man auch viel Glück im Leben. Etliche Wochen lang hatte ich mein MacBook nicht mehr an die externe Festplatte angeschlossen und somit auch kein Time-Machine-Backup gemacht. (Fahrlässig, ich weiss.) Gestern Vormittag dachte ich, es sei wieder mal Zeit, und die Festplatte ratterte dann doch einige Stunden, bis das Backup fertiggestellt war.

Ein paar Stunden später dann der totale Absturz des Betriebssystems. Selbstverursacht, ganz klar. Man sollte eben nicht in Systemdateien rumfummeln, wenn man nicht genau weiss, was man tut. Es begann damit, dass alle geöffneten Programme noch normal funktionierten, doch konnte ich kein einziges neues Programm mehr aufstarten – nicht einmal die Softwareaktualisierung. Da blieb nur ein Neustart, doch beschlich mich das dumpfe Gefühl, dass nach so einem Fehler möglicherweise das ganze System nicht mehr aufstartet, und genau so war es dann.

Zu Glück hatte ich ja mein taufrisches Backup: Also System-DVD rein, Festplatte mit Time-Machine-Backup anstöpseln, und mit drei oder vier Mausklicks das Backup aufspielen. Dauerte höchstens fünf Minuten, um den Prozess in Gang zu setzen. Danach meldete mir das System, dass es nun viereinhalb Stunden alleine arbeiten werde, und ich ging ins Bett. Am nächsten Morgen war alles wieder da, genau so wie vorher.

Alles? Alles!

Hat mich nicht kürzlich wieder mal jemand gefragt, warum ich schon vor vielen Jahren auf Mac umgestiegen bin? 😀